Montenegro

Donnerstag, 8. Oktober 2015

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Von Trebinje aus folgen wir der M-6 durch ein enges Tal durch unzählige Serpentien hinauf auf über 1000m Höhe. Überqueren die Grenze nach Montenegro und fahren auf der anderen Seite wieder runter. Man kann nicht sagen daß es hier viele Caches gibt. Ganz im Gegenteil. An den Möglichkeiten kann es nicht liegen. Irgendwann erreichen wir den Drive In Bokokotor Bay view
mit dieser herrlichen Aussicht.
Noch ein kurzer Fotostopp ohne Cache...
...und wir treten gekonnt den Rückweg nach Dubrovnik an.
Bevor es Mal wieder über die Grenze geht wird noch schnell der Leihwagen betankt. Denn hier in Montenegro hat der Euro Einzug gehalten.

Bosnien und Herzegowina

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Von der Ombla aus ist es nur ein Katzensprung nach Bosnien und Herzegowina. Der gleichnamige Cache "Welcome to Bosnia and Herzegovina" ist somit Pflicht. Der Weg führt über eine enge Paßstraße hinauf in die Berge. Direkt nach der Paßkontrolle fällt sofort ein alter Eisenbahntunnel auf.
Dieser leider abgebauten Bahntrasse folgen wir bis zu dem bedosten Parkplatz. In dieser wenig touristisch erschlossenen Gegend wäre ein Dampfzug der Knaller und würde bestimmt viele harte Devisen bringen.
Man sollte beim Cachen aber immer noch aufpassen wo man sich so rumtreibt.
 
Wir folgen der Bahntrasse weiter durch diese herrliche zerklüftete Berglandschaft vorbei an zerfallenen Eisenbahnbrücken und alten Tunnelportalen.
Irgendwo unterwegs weht eine Fahne am Straßenrand. Wir sind nun in der Republika Srpska und erreichen die Stadt Trebinje.
Unser Ziel ist das Kloster
Hercegovacka Gracanica mit seinem Cache, den wir leider nicht finden konnten.
Dennoch hat sich die Fahrt hierher und der Ausblick 100%ig gelohnt.

Ombla Spring

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Ein wirklich faszinierender Ort.
Schaut wie ein LP aus, ist aber ein toller Earth Cache.

GC2KVCR
Es handelt sich hierbei mit 20m Länge um den kürzesten Fluß Europas. Einen sogenannten Karstfluß. 
Dies weckt Parallelen zur Donau die ebenfalls versickert und am Aachtopf wieder zum Vorschein kommt.

Dubrovnik

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Etwas ausserhalb der Stadt gibt es eine tolle Serie mit 7 Tradis plus Bonus: The old road to Dubrovnik
Wie der Name schon verrät ist es die ehemalige Zufahrtsstraße von und nach Dubrovnik. Die Aussicht von hier ist atemberaubend und ausser mir war auf dem ganzen Weg niemand sonst unterwegs.
Die Serie ist super mit dem Bus kurz vor Tradi Nr 6 zu erreichen.
Dann heißt es allerdings hin und zurück marschieren.

Diese Straße ist mittlerweile für Autos durch Felsen gesperrt worden.
Einen Grund sieht man hier.

Einfach nur so, weil ich es toll fand.

Kroatien

Mittwoch, 7. Oktober 2015

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Ich finde es war Mal wieder Zeit für etwas Luftveränderung.
Die Cache-Work-Balance ist in letzter Zeit leider etwas aus dem Gleichgewicht geraten.
Dadurch folglich leider auch die Berichterstattung in diesem Blog.
Aus diesem Grund wurde nach einer Lösung des Problems gesucht.
Die Antwort lautet: Dubrovnik.






Durch dieses Tor zur "old city" werden all die modernen Seefahrer gequetscht. Kommt vorne einer rein, ploppt hinten einer raus.
Nichtsdestotrotz ist es ein toller und sehenswerter Ort.
Cachen ist an solchen Orten, wie wir alle wissen allerdings sehr schwer.
Es gibt aber immerhin mit
"Port a Foot - Dubrovnic" einen Vitual aus dem Jahre 2003 den man sich nicht entgehen lassen sollte und den man auch immer findet.
Ein Tradi, der sich auf jeden Fall lohnt, liegt auf fast 400m Höhe und ist mit der Seilbahn für 15.-€, aber ebenso kostenfrei per Auto, Rad, etc zu erreichen. Auch hier wimmelt es natürlich nur so von Muggels.
Die Koordinaten sind sehr genau und verwundern anfangs doch ziemlich.

Wer cacht muß sich auch stärken.
Dabei fällt auf, in Dubrovnik vermißt man das leckere Essen welches man in Deutschland als Jugoslavisch bezeichnen würde.
An jeder Ecke gibt es Pasta, Pizza, Burger und natürlich Fisch. Deshalb hier der ultimative Geheimtip für die Altstadt. Das Taj Mahal. Etwas versteckt, aber um so leckerer ist die Dschingis Khan Platte.


Die Reise - zurück in Deutschland

Donnerstag, 4. Juni 2015

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Seit über einer Woche bin ich nun wieder zu Hause. Hier nun ein kleiner statistischer Rückblick auf die letzten 7 1/2 Wochen "on the road".

Geflogene Strecke: 43.250 km
Gesamtflugzeit: über 52 Stunden
13 Flüge mit 7 verschiedenen Airlines

5600 km mit diversen Mietfahrzeugen selbst gefahren

180 Geocaches in 6 Ländern gefunden, darunter 4 neue Länder

2800 Fotos, entspricht 65 GB


Es war toll! :-)

Die Reise - Teil 6: Hawaii

Samstag, 23. Mai 2015

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Am 8. Mai abends verließ ich Apia, Samoa und kam am 8. Mai frühmorgens in Honolulu auf der Insel Oahu an. Der Zeitunterschied von minus 23 Stunden ermöglichte es mir, den Tag zweimal zu erleben. Das ist zwar etwas verwirrend, bringt mir aber einen Tag mehr Urlaub.
Oahu ist sicherlich die touristischste, "amerikanischste" der Inseln. Neben dem berühmten Strand von Waikiki und Pearl Harbor besuchte ich noch die Strände im Norden. Das hat dann aber auch gereicht und ich stieg wieder in ein Flugzeug, dieses Mal mit Ziel Lihue auf Kauai.

Zwei ganz unterschiedliche Bilder, doch beides Kauai. Während im Norden grüner Regenwald dominiert trifft man im Süden auf trockenen, roten Sand.
Sowohl die Na Pali Küste als auch Waimea Canyon sind sehr lohnenswerte Ziele. Um die Insel aber richtig zu erkunden empfehle ich einen Helikopter Rundflug zu buchen. Das ist hier erstaunlicherweise gar nicht mal so teuer und jeden Dollar wert. Anders sind die unzähligen Wasserfälle in der Mitte Insel auch gar nicht zu erreichen und man würde definitiv etwas verpassen.
Auch zum Tauchen hat die Insel was zu bieten und ich buchte zwei Tauchgänge an der Koloa Landing. Direkt vom Strand ging es ins Wasser und es wartete ein tolles Korallenriff mit Seeschildkröten und allen möglichen Fischen.
Schnell verging die Zeit und das nächste Flugzeug wartete schon.

Kein Urlaub hier ist komplett, ohne ein Besuch auf der Insel Hawaii (Big Island)!
Noch am Ankunftstag wanderte ich gleich zum Denkmal, das an der Stelle steht, an der der berühmte Seefahrer James Cook erschlagen wurde. Das mag etwas makaber klingen, aber außer Samoa wurden alle Inseln auf meiner Reise von ihm (wieder)entdeckt. Seine Name begegnete mir überall und somit war es mir ein Bedürfnis den Ort zu besuchen, an dem seine zu Ende ging. Auch meine endet hier auf Big Island, doch hoffe ich auf glücklichere Umstände...
Am nächsten Tag stand der Hawaii Volcanoes National Park auf dem Programm. Der Vulkan Kilauea ist gerade aktiv und auch wenn man keine Lava im zugänglichen Bereich sieht lohnt sich der Besuch sehr. Tagsüber steigt aus dem Krater eine Dampfwolke auf, doch nach Sonnenuntergang bietet sich ein noch beeindruckenderes Szenario wenn die Lava die Wolke und den Kraterrand hell orange erleuchtet. Richtig genießen kann man es aber irgendwie nicht, da man von gefühlten 100.000 anderen Touristen umgeben ist. Trotzdem ein unvergessliches Schauspiel.
Wie in National Parks üblich gibt es hier keine Cachedosen, sondern nur Earthcaches. So langsam reicht es mir mit denen aber auch, denn man ist doch immer gut beschäftigt mit Informationen raussuchen und E-Mails schreiben.
Insgesamt betrachtet ist Hawaii ein lohnenswertes, wenn auch teures Reiseziel. Als ich nach einer Unterkunft für 4 Nächte auf Kauai suchte und viele 4stellige Angebote bekam (und die erste Stelle war nicht immer eine 1...), musste ich erstmal schlucken. Nach einiger Sucherei fand ich dann noch was günstigeres, dafür in nicht so perfekter Lage. Mit Mietwagen ist das auf so einer kleinen Insel andererseits aber auch egal.
Ein paar Tage bin ich noch hier, dann muss ich zurück nach Hause. Aloha!

Die Reise - Teil 5: Samoa

Sonntag, 10. Mai 2015

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Ich könnte hier nun erzählen, wie ich den Tradi in der Stadt Apia nicht fand und darum bei gefühlter 95%iger Luftfeuchtigkeit steil bergauf zum Grab des Schriftstellers Robert Louis Stevenson laufen musste, wo es einem Virtual gab. Und wie ich den Tradi abends doch noch fand, nachdem ich zufällig entdeckt hatte, dass er zuletzt vor fast 4 Monaten ausgerechnet vom bekanntesten deutschen Cacher geloggt wurde. Das spornte mich an!
Aber die bessere Geschichte ist die von meiner Busfahrt am nächsten Tag. Ich wollte raus aus der Stadt und einmal die Strände sehen, für die Samoa so bekannt ist. Dafür hatte mir die nette Dame aus der Tourist Info eine Tour zusammengestellt. "Zusammengestellt" bedeutet, sie schrieb mir einen kleinen Zettel mit dem was ich tun sollte.
Meine erste Aufgabe war es den öffentlichen Bus Richtung Lepa zu nehmen. Sie sagte ich solle so zwischen 9 Uhr und 9.30 Uhr am Busbahnhof sein, damit ich keinesfalls den letzten Bus um 10 Uhr verpasse. Vielleicht ginge der aber auch schon um 9, weshalb ich doch besser schon um 8.30 Uhr dort sein solle...
Letztendlich kam ich am nächsten Morgen um 9 Uhr dort an und versuchte meinen Bus zu finden. Das war gar nicht so einfach, denn es standen etwa 30 bunte Busse zur Auswahl. Da man als Tourist gut zu erkennen ist fragt einen so ziemlich jeder Taxifahrer während man suchend rumläuft, ob man seine Dienste benötige. Es stört auch nicht, dass man gerade erst an 5 Taxen vorbeigelaufen ist, ohne eines davon zu nehmen, ebensowenig wie, dass man direkt vorher schon 3 Fahrern nein gesagt hatte.
Aber die Einwohner Samoas sind sehr freundlich und so wurde ich bald angesprochen, wohin ich wolle und wurde zum richtigen Parkplatz geleitet. Der Bus war noch nicht da und so hieß es warten. Doch wie lange? Als Mitteleuropäer wird man ob dieser unklaren Verhältnisse schnell ungeduldig. Dann kam ich aber wieder mit anderen ins Gespräch und stellte fest, dass auch sie nach Lepa wollten. Das beruhigte mich und so setzte ich mich zu ihnen ins Gras und wartete. Es kam das Gerücht auf, der Bus würde um 10.30 Uhr fahren. Also wartete ich lange. Und auch im Schatten war es heiß...
Schließlich kam endlich der ersehnte Bus und es hieß einsteigen. Laut Reiseführer gibt es eine Sitzordnung und tatsächlich stand auch eine Frau auf, damit ich auf dem richtigen "Ausländerplatz" sitzen konnte.
Der Aufbau des Busses bestand aus Holz, die harten Sitzbänke ebenso, über dem Fahrer hing ein Marienbild und die Decke über ihm war mit einem sehr bunten, langhaarigen Flusenteppich ausgekleidet worden.
Nachdem Öl oder Kühlerwasser nachgefüllt worden war ging es mit beeindruckender Pünktlichkeit, soweit man bei einem unbekannten Fahrplan davon sprechen kann, um 10.30 Uhr los.
Schon nach etwa 5 minütiger Fahrt hielten wir an einer Tankstelle an. Aha, wir müssen erstmal tanken! Sofort begannen die Fahrgäste auszusteigen. Wahrscheinlich, dachte ich mir, darf man hier beim Betanken nicht an Bord sein. Aber das ist Fliegerdenken und auf einer kleinen Insel mitten im Südpazifik im Nachhinein zugegebenermaßen etwas sehr weit hergeholt. Ein paar wenige blieben doch sitzen und jetzt entdeckte ich, wo die anderen alle hingingen: in den Supermarkt nebenan zum Einkaufen! Ein Mann füllte in der Zwischenzeit einen 20 Liter Kanister mit Benzin und stellte ihn mitten in den Bus. Es roch auf der Fahrt dann auch etwas...
Nach und nach kehrten meine Mitfahrer vom Einkaufen zurück und hatten nun Tüten mit Zucker, Fleisch, Broten, Toilettenpapier, usw. in der Hand. Nachdem alle zurück und die Einkäufe verstaut waren ging es weiter. Nun gab es zur Unterhaltung laute Reggaemusik aus dem Radio. Das passte.
Durch einfache, arme Dörfer und über grüne Hügel führte die Fahrt und ab und an wurde sie kurz unterbrochen, weil der Fahrer sich am Straßenrand einen Kaffee oder was zu essen kaufen wollte.
Die Fahrgäste interessieren sich sehr für mich und fragten immer wieder freundlich wo ich herkäme, was ich hier mache, usw..
Nach etwa einer Stunde begannen die ersten, auszusteigen. Ein Zug an einem Seil, eine Klingel ertönte, der Busfahrer bremste scharf und ab und an musste er dann auch wieder kurz zurücksetzen, um die Leute samt ihrer Einkäufe genau vor ihrem Haus abzusetzen.
Schließlich war auch ich an der Reihe und stieg am theoretisch schönen Faofao Beach aus. Nur theoretisch, denn praktisch hatte es kurz zuvor stark zu regnen angefangen und es hörte auch bis zum Abend nicht mehr auf.
Die Nacht in einem Fale, einer typischen Hütte, direkt am Strand war dennoch schön. Und die Busfahrt ein ganz besonderes Erlebnis, dass ich sicher nicht so schnell vergessen werde.

Die Reise - Teil 4: Fiji

Mittwoch, 6. Mai 2015

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So eine Reise zu planen ist ziemlich aufwendig und wird insbesondere dadurch verkompliziert, dass es zwischen den Inselstaaten hier keine täglichen Flugverbindungen gibt. Das Ganze wird somit zu einem großen Puzzlespiel und am Ende muss man, auch wegen der letztendlich begrenzten Zeit, Kompromisse machen. Daher blieben für Fiji nur rund 21 Stunden übrig. Die galt es natürlich zu nutzen, um eine Dose zu finden. Viele standen nicht zur Auswahl, sie sollte sich wegen der knappen Zeit möglichst in Flughafennähe befinden und dazu muss der Cache von einer möglichen Unterkunft aus auch gut zu erreichen sein.
Letzten Endes kamen nur zwei in Frage, wovon der eine aber wohl gemuggelt wurde, wie den letzten Logs zu entnehmen war. Also blieb noch ein einziger übrig (Big Foot, GC4YH8W), der sich aber praktischerweise auf dem Gelände und in der Obhut eines Resorts befand. Das First Landing Beach Resort war auch preislich im Rahmen, so dass ich dort eine Übernachtung buchte.
Gleich nach Ankunft machte ich mich, noch während ich auf das Zimmer wartete, auf die Suche und wurde fündig.
Das Schwierigste war nun erledigt war, die ganze Anspannung fiel von mir ab und ich konnte nun die restlichen Stunden genießen. Naja, zumindest habe ich die Weiterreise organisiert, lecker zu Abend gegessen und um 4.30 Uhr wartete schon wieder ein Taxi auf mich.

Die Reise - Teil 3: Neukaledonien

Montag, 4. Mai 2015

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Noch nie gehört? Neukaledonien ist eine Inselgruppe im Südpazifik und gehört zu Frankreich.
Deren Hauptinsel Grande Terre ist stattliche 400 km lang und hier liegt auch die Hauptstadt Noumea. Hier verbrachte ich 3 Tage, was natürlich viel zu kurz war, um die gesamte Insel zu erkunden.
Mein erster Tag vor Ort war der 1. Mai und das ist auch hier ein Feiertag. Das bedeutete, dass in der Innenstadt, wo meine Unterkunft lag, absolut alles geschlossen hatte. Also ging ich zu Fuß die wenigen Kilometer am Wasser entlang zum Touristenviertel mit den Stränden und geöffneten Restaurants. Das hätte ich wohl sowieso gemacht, denn am Weg lag doch der ein oder andere Cache. Auch hier: Land gesichert!
Für Tag zwei hatte ich tauchen auf Amédée Island gebucht. Ein voller Erfolg! Denn Wracktauchen wollte ich unbedingt mal ausprobieren und die beiden Tauchgänge an den versenkten Schiffen Toho V und La Dieppoise haben großen Spaß bereitet.
Der dritte und letzte Tag war dann ein Sonntag und in der Innenstadt hatte schon wieder alles geschlossen. Nicht mal ein Kaffee war aufzutreiben, so dass ich mit dem Bus an die Strände fuhr. Da ließ es sich besser aushalten, denn auch wenn es dort sehr touristisch zuging: man bekam wenigstens was zu essen!

Fazit: Grande Terre ist eine schöne, abwechslungsreiche Insel und es gäbe noch einiges zu erkunden. Nur eine Unterkunft in Noumeas Innenstadt würde ich nicht empfehlen.

Die Reise - Teil 2: Australiens "Sunshine Coast"

Sonntag, 3. Mai 2015

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Außerirdische Raumschiffe im Anflug auf die Erde? Kampf der Galaxien? Nein, alles ganz harmlos!
Da eine Freundin von mir derzeit in Australien lebt, lag es natürlich nahe, einen kleinen Umweg in die Weiterreise einzubauen und sie zu besuchen.
Die Sunshine Coast zeigte sich von ihrer besten Seite: dicke Wolken und immer wieder Regenschauer. Erste Anspielungen, ich würde den Regen wohl anziehen, überhörte ich geflissentlich. Aber das Wetter war noch harmlos, denn am nächsten Tag goss es unaufhörlich wie aus Kübeln.
Wir beschlossen die Underwater World in Mooloolaba (der Ort heißt wirklich so :-) ) zu besuchen, denn da war es trocken.
Praktischerweise gab es auch drei Caches in der Nähe, so dass ich ihr gleich das schöne Hobby "Geocaching" zwischen den Schauern vorstellen konnte. Das GPS zeigte 0 Meter an, ein beherzter, siegessicher Griff unter den hölzernen Gehweg... und da ist er schon mal nicht... alles klar, dann muss er da drüben sein... auch nicht.... vielleicht liegt er weiter drunter... ich knie im Dreck.... nichts.... aber der Hint sagt doch am zweiten Pfosten, das muss der hier sein oder doch der da drüben.... vielleicht ist es ja die Schraube... auch nicht.... DNF!!! Da war der Erfolgsdruck wohl zu hoch oder der Cache weg. Sicher letzteres. Ganz sicher. ;-)
Den zweiten Cache hatte der nette Owner einfach ungetarnt auf den Boden gestellt, damit auch ich den auf Anhieb finde und mich nicht vollends blamiere. Danke! Und auch der dritte zeigte sich glücklicherweise. Ein happy end!

Ach ja, wer es sich noch nicht gedacht hat: das sind natürlich keine Raumschiffe auf dem Foto, es handelt sich um Quallen. Echt faszinierend, finde ich.

Republic of Whangamomona - ein neues Land!?

Mittwoch, 22. April 2015

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Mittlerweile bin ich auf Neuseelands Nordinsel angekommen und bei der Suche nach der passenden Reiseroute stieß ich auf den Forgotten World Highway. Besonders ein Detail reizte mich sehr, denn die Straße führt durch die Republik Whangamomona. Noch nie gehört? Also das war so: 1989 hat sich das Dorf Whangamomona für unabhängig erklärt und eine Republik ausgerufen. Sogar ein Präsident wird regelmäßig von den, je nach Quelle, 10 bis 30 Einwohnern demokratisch gewählt.
Damit stand die Route fest. Nach Passieren der "Grenze" ließ ich mir erst einmal im Hotel meinen Pass stempeln und trank bei der Gelegenheit dort gleich einen Kaffee.
Im Ort gibt es auch einen Cache zu finden und den zu finden war Ehrensache. Er hat aber den kleinen Schönheitsfehler, dass die Republik von Groundspeak nicht anerkannt ist. Kein neues Land in der Statistik! Skandal! Ich finde hierfür sollte man in Seattle mal protestieren. Ich hätte das am besten gleich mit dem Präsidenten besprechen sollen....
Es lebe die Republic of Whangamomona!

Neuseeland - Technische Überlegungen

Samstag, 18. April 2015

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So eine Reise erfordert auch für das Cachen einiges an Vorbereitung. An meinen Überlegungen möchte ich euch heute teilhaben lassen.
Da ich kein richtiges Notebook, sondern nur ein iPad mitnehmen wollte, habe ich keine Möglichkeit, unterwegs Caches auf das GPS nachzuladen. Jedenfalls kenne ich keine. Also blieb mir nur, noch zu Hause soviele wie nur möglich auf das Gerät zu übertragen.
Dieser Taktik kommt sehr zu Gute, dass es bei meinem Garmin GPSMAP 64s keine Beschränkung mehr hinsichtlich der maximalen Anzahl an Caches auf dem Gerät gibt.
Allerdings ist Neuseeland sehr gut bedost und eine Pocket Query kann ja maximal "nur" 1000 Dosen umfassen. Lange habe ich überlegt wie ich es mit möglichst wenigen Queries hinkomme, meine Reiseroute abzudecken. Es ist ja schon etwas Arbeit, PQ zu erstellen. Dann sollen sie sich ja auch möglichst nicht überlappen und wenn man dann auch noch eigentlich gar nicht so ganz genau weiß, wohin man alles kommt, wird die Sache schnell kompliziert.
Letztendlich blieb mir nichts anderes übrig, als durch geschicktes Erstellen mehrer Pocket Queries möglichst viel meiner erwarteten Route zu erfassen. So habe ich nun alleine für Neuseeland derzeit nun etwa 7500 Geocaches auf dem GPS gespeichert. Selbstverständlich sind keine Mysteries dabei. ;-)
Zusätzlich habe ich die Caches auch noch auf dem iPad in die App "Looking 4 Cache Pro" geladen, die ich dann abends zum Loggen verwende. Hier muss man allerdings darauf achten, dass man die Uhrzeit des Logs so einstellt, dass dann in Seattle, wo der Server von Groundspeak steht, auch der neue Tag schon begonnen hat. Sprich: bei derzeit 19 Stunden Zeitunterschied muss ich eine Uhrzeit nach 19 Uhr eingeben, sonst erscheinen die Logs auf der Webseite mit dem Datum vom Vortag. Warum weiß der Kuckuck...
Und ein letzter Hinweis: gleich zu Beginn des Urlaubs habe ich mir von Vodafone NZ eine "Traveller SIM"-Karte gekauft. Für 35€ bekommt man u.a. für 60 Tage 2 GB an Datenvolumen. Damit kann man dann auch mal Caches mit dem Smartphone suchen, wenn die Pocket Query dann mal doch wo fehlt.

Die Reise - Teil 1: Neuseeland

Mittwoch, 8. April 2015

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Nach insgesamt über 21 Stunden Flugzeit landete ich mit einem wunderschönen Anflug in Queenstown, Neuseeland. 
Die Stadt ist spektakulär am Wakatipu See gelegen und bezeichnet sich als Action-Hauptstadt der Welt. Erwartet hatte ich dort viele Backpacker, doch gleich beim ersten Spaziergang fielen mir die zahlreichen hochpreisigen Restaurants auf, die dazu nicht passen. Außerdem wird fast alles, ob wandern, biken, Canyoning oder Golf, auch per Helikopter angeboten. Das spricht wohl für sich...
Natürlich galt es für mich gleich am ersten Tag eine Dose zu finden. Das klappte ausnahmsweise auch mal auf Anhieb, so dass das Land schon mal gesichert war. Weitere Caches fand ich in den nächsten Tagen am Seeufer sowie während einer Wanderung auf den 907 Meter hohen Hausberg.
Schließlich buchte ich noch einen Ausflug in das alte Goldabbaugebiet Skippers Canyon. Das lässt sich mit dem eigenen Auto nur schwer errichen, da die Straße definitiv einen echten Geländewagen erfordert. Der Ausflug ist um diese Jahreszeit besonders lohnenswert, da die Bäume herbstlich eingefärbt sind. 


Mein Urlaub in Neuseeland hat gerade erst begonnen, es gibt noch viel zu entdecken und auch danach geht es noch weiter. Stay tuned

Domenikanische Republik - GC2BTHA

Montag, 12. Januar 2015

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Mein dritter Besuch in diesem schönen Lande. Beim Ersten war das Cachen noch nicht erfunden.
Ja so etwas soll es tatsächlich geben. (Es gab im übrigen auch noch keine iPhones, nur so nebenbei bemerkt) Beim Zweiten Besuch wußte ich dann noch nicht das es mittlerweile erfunden wurde. Also mußte ein neuer Anlauf her. Von unserem Stop Over in Orlando (hust, räusper), bot sich die perfekte Gelegenheit diese Insel erneut zu besuchen. Das Ziel fiel auf eine kleine Insel vor der Insel. Auch Bacardi Insel genannt. Leider muß mir bei der Auswahl des Hotels ein Fehler unterlaufen sein. Denn es gab nicht einen einzigen Cache auf dieser kleinen Insel. Daher, wie so oft, lautete das Ziel Qualität statt Masse. Da die meisten Caches in Santo Domingo durch DNF's glänzen beschloss ich etwas ganz besonderes. Ein Lost Place Cache.


 The Forgotten Island


Dazu mußte ich doch tatsächlich meine Insel verlassen, um über die grosse Insel, wiederum auf eine kleine Insel zu gelangen. Aber nach 9tägiger Planung gelang mir dieses Unterfangen anstandslos.



Zurück auf meiner kleinen Heimatinsel mußte ich voller Schrecken feststellen, daß ein Kreuzfahrtschiff, besser gesagt deren Piraten, meine Insel für kurze Zeit erobert hatten.