Powertrail in Seoul

Samstag, 19. April 2014

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Für diesen Sommer stehen neue Ziele im Programm und bei Seoul wurde ich sofort hellhörig. Bislang war Südkorea auf meiner Karte nämlich noch grau. Schneller als erwartet ergab sich dann die Chance, das zu ändern und ehe ich mich versah, saß ich im Flieger.
Nach der Ankunft musste ein kurzer Schlaf genügen, denn im Wald direkt hinter dem Hotel wartete ein kleiner Powertrail auf mich. Um den Einstieg zu finden suchte ich zunächst etwas herum. Dann fand ich aber eine Lücke im Gebüsch und dahinter ein Schild "Hiking Trail". Perfekt!
Es ging steil einen Berg... na sagen wir lieber Hügel... hoch. Da es sehr dunstig war blieb die erhoffte Aussicht oben leider aus. Egal, ich war ja nicht wegen der Aussicht gekommen. Schon bald war der erste Cache gefunden und dann ging es auch schon weiter.
Am Ende des netten Spaziergangs, bei dem ich der Großstadt komplett entfliehen konnte, durfte ich neun mal "found it" loggen. Ein guter Einstand in Südkorea.
Überhaupt scheint die Stadt über eine große Cachercommunity zu verfügen. Die Pocket Query ergab, ohne Mysteries, im 10 km Umkreis stolze 465 Caches!
Seoul - ich komme wieder!

Kein neues Land: Herm

Donnerstag, 10. April 2014

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Am letzten vollen Tag auf Guernsey fragten wir uns, was wir noch anschauen könnten. Bleckie hatte die Idee, zur Insel Herm überzusetzen. Diese gehört zusammen mit Sark und Alderney verwaltungstechnisch zum Bailiwick of Guernsey und zählt somit ausnahmsweise nicht als eigenes Land.
Herm ist gerade einmal ca. 2,3 km lang und etwa 900 Meter breit. Aber es gibt immerhin 17 Caches auf der Insel. Die sollte man doch alle finden zu können, dachten wir.
Mit diesem Vorsatz machten wir uns auf den Weg.
Autos und sogar Fahrräder sind auf der Insel verboten. Dafür sind Quads und Traktoren erlaubt. Der Sinn dahinter erschließt sich mir nicht so ganz, aber man muss ja auch nicht alles verstehen.
Die kleine Wanderung über die Insel war nicht weiter schwierig. Leider wurden wir bei 3 Caches nicht fündig. Die waren aber auch in diesem Jahr noch gar nicht gefunden worden und sicher verschwunden. Hoffen wir. Ein vierter lag uns zu weit ab vom Schuss, soweit man bei den Dimensionen der Insel davon sprechen kann.
So konnten wir "Homezone" Herm dann doch nicht vollständig leercachen. Ein schöner Ausflug und ein würdiger Abschluss des Urlaubes war es aber trotzdem allemal.

Guernsey

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An einem verregneten Tag setzten wir mit der Fähre von St Helier, Jersey nach St Peter Port, Guernsey über. Sofort wurde mit dem Standardprogramm begonnen: einchecken, umziehen, cachen! Bei einem Spaziergang durch die Stadt konnte so das zweite, neue Land gesichert werden. Sowohl Guernsey als auch Jersey sind nämlich als Kronbesitz nicht Teil des Vereinigten Königreichs und besitzen eigene Regierungen. Sie zählen darum zu recht als selbstständige Länder.
Eine der Kuriositäten dieser Aufteilung ist, dass man zwar in britischen Pfund bezahlen kann, aber beide Inseln auch eigene Scheine und Münzen herausgeben, die nur dort gültig sind. Daher muss man tunlichst zusehen, dass man alles Jersey Geld los wird ehe man nach Guernsey wechselt, weil man es dort nicht mehr gebrauchen kann.
Die Cachedichte ist auf beiden Inseln erfreulich hoch, so dass es viel zu suchen gab. Auch hier unternahmen wir eine herrliche Klippenwanderung von etwa 18 km, die uns an viele schöne Ecken führte.
Zum Mittagessen gerieten wir dann versehentlich in ein ziemlich nobles Restaurant. So eines mit kleinen Portionen zu großen Preisen. Unsere Kleidung war auch angemessen: verschlammte Hose und Wanderschuhe! Ich bin mir sicher, dass sie nachdem wir gegangen waren, erst einmal gekehrt haben...


Jersey - Das Glück liegt auf der Straße

Montag, 7. April 2014

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Der jährliche Urlaub mit Bleckie stand an und wie immer spielte bei der Auswahl des Reiseziels die Länderstatistik keine unwesentliche Rolle. So fiel die Wahl dann auch recht schnell auf die Kanalinseln.
Erstes Ziel war Jersey. Nach einem kurzen Stop im Hotel war Bleckie umgezogen und wir konnten losziehen. Ich behielt meine Kleider vom Flug einfach an, denn die anderen Klamotten waren noch in Paris. Meine Reisetasche war nämlich nicht mitgekommen und sollte erst ganze drei Tage später nachgeliefert werden.
Aber das sollte uns den Spaß nicht verderben, es galt schließlich, ein neues Land zu sichern.
Der erste Tradi war dann auch gleich gefunden. Mission erfolgreich!
Natürlich war es das nicht gewesen, denn mitten in der Stadt wartete schon ein Kurzmulti auf uns. Die benötigten Zahlen waren schnell gefunden und das Final errechnet. Ein Nano sollte es sein und der Hinweis führte uns eindeutig zu vier Objekten, die wir ausgiebig untersuchten. Doch, oh weh, wir fanden keinen Cache! Beim Lesen der Logs sahen wir, dass er zuletzt im September 2013 gefunden wurde. Kein gutes Zeichen. Wir waren uns sicher, der Nano war verschwunden! Darum gaben wir enttäuscht auf und trotteten weiter. Nach nur ein paar Metern entdeckte Bleckie jedoch ein kleines Objekt, das mitten auf der Straße lag. "Sieht aus wie ein Nano..." Ich meinte, es handele sich sicher um Dreck. Doch er hob es auf, untersuchte es und, zweifelsfrei: das war ein Nano! Aufgeregt schraubten wir ihn auf und verglichen die Einträge mit den Logs des Caches. Volltreffer: es handelte sich tatsächlich um das verschwundene Final!
Freudig trugen wir uns ein und platzierten ihn wieder an der richtigen Stelle.

Die folgenden Tage verbrachten wir dann mit einer Radtour und Wanderungen. Wir fanden viele schöne Plätze und natürlich auch zahlreiche Dosen!