Mallorca - Also das war so

Montag, 29. Oktober 2012

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Nach langen Verhandlungen ist es gelungen, eine hochkarätige Gastautorin für unser Blog anzuwerben.
Es ist mir eine große Ehre, hier keine geringere als die berühmte Cacherin Amerettini1810 ankündigen zu dürfen. Ihre besondere Leistung ist, daß sie 2/3 ihrer gesamten Caches im Ausland gefunden hat. Wir verneigen uns ehrfurchtsvoll!
Doch lassen wir sie selbst von ihren Abenteuern berichten:


Also das war so:
Amarettini1810 und Julebrus waren für sechs Tage in dem wunderschönen 17. Bundesland- Mallorca. Und da Amarettini noch keinen einzigen Cache im Ausland gemacht hat, dachte sie sich, jetzt ist die Gelegenheit, ihre überaus beeindruckende Statistik von einem ganzen Cache noch ein wenig zu verbessern.
Gesagt, getan. Der erste Cache war, so erklärte ihr Julebrus, ein D2. Oder sowas in der Art. Der war in einem Park. Zumindest war das früher mal ein Park. Es wurde schon dunkel aber dank iPhone Flashlight App kein Problem.
Der zweite Cache war ein Multi und die erste Stage (heißt das so bei den Cachern?) lag in der Nähe des Hafens mit tollem Meeresblick. Auch hier war es schon kurz vor Einbruch der Dunkelheit. Dank vieler Muggels kamen sie aber leider nur langsam voran und als sie es endlich geschafft hatten, die Koordinaten auf der Rückseite des Verkehrszeichens 250 StVO zu finden, musste wieder das iPhone Flashlight herhalten (nein, ich werde nicht dafür bezahlt, Werbung für diese tolle App. zu machen :)). Dummerweise waren die Kooradinaten nicht mehr eindeutig zu entziffern und nach einigem Rätseln, ob da nun ne 6 steht oder doch ne 8, einigten sie sich darauf, dass man bestimmt nicht von ihnen verlangen würde, 800 m auf's offene Meer raus zu schwimmen. Ein Leuchtturm hingegen klang nach einem geeigneteren Ort, die nächsten Koordinaten zu verstrecken. Doch das wurde dann doch besser auf den nächsten Tag verschoben.
Der Leuchtturm war eine echte tarnungstechnische Herausforderung. Nachdem Amarettini1810 endlich eingesehen hatte, dass das Geheimhalten vor Muggels durchaus seinen Sinn macht (vorheriges "rohrspatzen": man wie albern!  Das interessiert die Muggels doch gar nicht was wir hier machen), gab sie sich zur Tarnung sehr touristisch und ließ sich mehrfach fotografieren. Dabei konnte man auch die Felsen hinter der Absperrung gut unter die Lupe nehmen. Aber nix zu finden. Vielleicht unter einer Bank? Hmmm... Auch nicht. Also das iPhone rausgeholt und zusammen mit Julebrus das Geländer von unten mit der Kamarafunktion angeschaut. Ha! Erfolg! Da waren sie, die Koordinaten zur letzten Stage. Und ab da war dann alles ein Kinderspiel! Dose sofort gefunden und gleich geloggt. Amarettini1810 hatte jedenfalls richtig Spaß und hat sich gleich bei Julebrus erkundigt, wie teuer denn so ein halbwegs gutes GPS wäre. Fazit: Geocachen ist toll! Man sieht so viele Dinge, an denen man sonst gar nicht vorbei kommen würde. Ob nun für Amarettini1810 doch noch Hoffnung besteht, dass sie sich der Cachergemeinschaft anschließt?








Wir bedanken uns bei Amarettini1810 für diesen wunderbaren Reisebericht und wünschen ihr noch viele Caches in vielen Ländern!